Heizungsratgeber: Welche Heizung passt zu mir?

Finden Sie die passende Heizung – mithilfe dieses Ratgebers

Bei der Auswahl der richtigen Heizung sollten Sie zunächst überlegen, was Ihre wichtigsten Ziele sind: Suchen Sie eine möglichst preisgünstige Lösung? In der Anschaffung ? oder langfristig? Wollen Sie das Klima schützen und möglichst wenig CO2 verursachen? Ist es Ihnen wichtig, unabhängiger von Energieversorgern zu werden? Diese Fragen können wir nicht für Sie beantworten. Aber wir können Sie informieren und Ihnen so die Auswahl erleichtern:

  • Vor- und Nachteile von Gas-Heizungen, Öl-Heizungen und Wärmepumpen
  • Wissenswertes für Bauherren und Modernisierer
  • Funktionsweise einer Gas-Heizung
  • Unterschied zwischen Heizwert und Brennwert
  • Möglichkeiten der Heizungsregelung
  • FAQ zu Energiekosten, Energieeffizienz, relevanten Gesetzen, Kaskadierung etc.

Welche Vaillant Heizungen bieten wir Ihnen?

Vaillant Heizungen bieten Ihnen Komfort für Ihr Zuhause. Präzise abgestimmt auf Ihren Bedarf. Dabei profitieren Sie von bewährter und langlebiger Qualität, einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, einem funktionalen und kompakten Design sowie einfachen und intuitiven Bedienkonzepten.


Welche Vor- und Nachteile haben Gas-Heizungen, Wärmepumpen und Öl-Heizungen?

Gas-Heizung

Gas-Heizung

Brennwertgeräte nutzen auch die Wärme der Abluft, so dass Sie damit besonders sparsam heizen. Installiert werden können sie wahlweise im Keller, in Dach- oder Wohnräumen. Da sie viel Leistung auf wenig Fläche bieten, benötigen sie nicht viel Platz.

Wärmepumpe

Wärmepumpe

Wärmepumpen sind klimaschonend, da sie die in der Umwelt gespeicherte Energie zur Erzeugung von Wärme nutzen – mit 25 % Strom als Antriebsenergie. So sparen Sie CO2-Emissionen und werden unabhängiger von den steigenden Öl- und Gaspreisen.

Öl-Heizung

Öl-Heizung

Um einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, dürfen Öl-Heizungen ab 2026 nur noch eingebaut werden, wenn sie mit erneuerbaren Energien kombiniert werden – oder in Härtefällen. Gefördert wird ihr Einsatz schon heute nicht mehr.

Vor- und Nachteile im Überblick

Gas-Heizung
Vorteile
  • Geringe Anschaffungskosten
  • Ausgereifte Technik
  • Um Energiekosten und Emissionen zu sparen und bis zu 45 % Förderung zu erhalten, kann mit Solarthermie oder einer Wärmepumpe zur Nutzung von erneuerbaren Energien kombiniert werden (Hybridheizung)
  • Bei guter Planung und Ausführung hohe Effektivität
Nachteile
  • Verbrennung von Gas verursacht CO2
  • Keine Förderung (außer als Hybridheizung)
  • Bei Umstieg von Heizwert- auf Brennwerttechnik muss der Schornstein saniert und mit Kunststoffrohren ausgekleidet werden
  • Gasanschluss nötig (oder Flüssiggastank)
  • Gastarife schwanken ? Preissteigerungen wahrscheinlich durch CO2-Abgabe

Wärmepumpe
Vorteile
  • Besonders klimaschonend durch Nutzung der erneuerbaren Energie aus Luft, Erdreich oder Grundwasser
  • Hohe Förderung
  • Ermöglicht CO2-freies Heizen bei Nutzung von Öko- bzw. selbst erzeugtem Eigenstrom
  • Bewährte Technik
  • Niedrige Wartungskosten
  • Einsatz in Neubau und (teilmodernisiertem) Altbau möglich
  • Erzeugt optional auch Warmwasser und Wohnraumkühlung
  • Hohe Autarkie Wärme
Nachteile
  • Vergleichsweise hohe Anschaffungskosten, die jedoch durch die hohe Förderung und die auf lange Sicht günstigen Betriebskosten relativiert werden
  • Luft/Wasser-Wärmepumpen benötigen Aufstellfläche für die Außeneinheit
  • Sole/Wasser-Wärmepumpen benötigen eine Erdsonde oder einen Erdkolllektor
  • Wasser/Wasser-Wärmepumpen benötigen einen Schluckbrunnen
  • Stromtarife schwanken ? Preissteigerungen möglich

Öl-Brennwertheizung
Vorteile
  • Öl kann dann eingekauft werden, wenn es gerade günstig ist
  • Um Energiekosten und Emissionen zu sparen, kann sie mit Solarthermie oder einer Wärmepumpe zur Nutzung von erneuerbaren Energien kombiniert werden (Hybridheizung)
Nachteile
  • Verbrennung von Öl verursacht CO2-Emissionen
  • Keine Förderung
  • Benötigt Tankraum
  • Darf ab 2026 nur noch in Kombination mit erneuerbarer Energie genutzt werden – und in Härtefällen
  • Ölpreise werden tendenziell steigen – durch CO2-Abgabe

Was sollten Bauherren und Modernisierer bei der Heizungsauswahl beachten?

Neubau: Sie erfüllen sich einen Traum und bauen ein Haus

Wenn Sie ein Haus bauen, müssen Sie die Vorgaben des baulichen Mindestwärmeschutzes und des maximalen Primärenergieverbrauchs gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) einhalten. Da die Einhaltung von vielen Faktoren abhängig ist, beauftragen Sie am besten einen Energieberater. Den benötigen Sie übrigens auch, wenn Sie staatliche Fördermittel (BEG) beantragen möchten.

Unabhängig davon werden im Neubau so gut wie keine Öl-Heizungen mehr installiert. Liebäugeln Sie mit einer Gas-Brennwertheizung, dann müssen Sie diese mit Solarthermie kombinieren, um anteilig erneuerbare Energien zu nutzen ? sofern Sie nicht erheblich besser dämmen als vom GEG gefordert. Mit einer Wärmepumpe sind Sie in jedem Fall gut beraten, da diese im wärmegeschützten Neubau besonders effizient arbeitet ? vor allem, wenn Sie sie mit einer Flächenheizung (z. B. Fußbodenheizung) kombinieren.

Heizungsmodernisierung: Sie wünschen sich mehr Komfort und geringere Energiekosten

Aber auch im Altbau können Sie von den Vorteilen einer Wärmepumpe profitieren. In jüngeren Häusern ab Baujahr 1980 kann sie fast immer genutzt werden. Bei vor 1980 gebauten Einfamilienhäusern kommt es darauf an, ob Sie eine Wärmedämmung oder einen Fenstertausch planen oder schon realisiert haben. Falls Sie Heizkörper haben, müssen Sie diese nur dann tauschen, wenn sie zu klein sind.

Möchten Sie Ihre alte Gas-Heizung gegen ein modernes Brennwertgerät tauschen, ist dies in der Regel an einem Tag erledigt. Der Umstieg von einer Öl- auf eine Gas-Brennwertheizung ist zwar etwas aufwendiger, aber auch gut machbar. Der Vorteil hier: Sie können Ihren Tankraum umwandeln und neu nutzen.


Wie funktioniert eine Gasheizung?

Funktionsweise Gasheizung

Sobald die Temperatur im Wohnraum Ihre Wunschtemperatur unterschreitet, meldet die Regelung den Wärmebedarf an die Gas-Heizung (1). Kurz nachdem diese gezündet hat, öffnet sich die Gasleitung. Das einströmende Gas wird verbrannt und das Heizungswasser in der eingestellten Vorlauftemperatur erwärmt. Die Heizungspumpe (3) befördert das Wasser zu den Heizkörpern (5), die seine Wärme an die Raumluft abgeben. Am Thermostatventil (4) regeln Sie den Zu- und Abfluss des Heizungswassers in und aus dem Heizkörper.

Das Membranausdehnungsgefäß (6) nimmt die planmäßig entstehenden Druckschwankungen im Heizsystem auf und gehört wie das Sicherheitsventil (2) zur Sicherheitsgruppe der Heizung. In den roten Heizungsrohren (7) fließt das Heizungswasser zum Heizkörper (Vorlauf) und in den grauen zurück zu Ihrer Gas-Heizung (Rücklauf), wo es bei Bedarf erneut erwärmt wird.

Nicht abgebildet, aber für den Heizungsbetrieb unerlässlich: das Abgassystem, der Gasanschluss und ein Stromanschluss.


Brennwertkessel arbeiten effizienter als Heizwertkessel

Was ist der Unterschied zwischen Brennwert und Heizwert?

Funktion & Unterschiede

Gas und Öl bestehen hauptsächlich aus Kohlenstoff und Wasserstoff. Ihre allgemein nutzbare Energie heißt Heizwert. Bei der Verbrennung entstehen Abgase, die Kohlendioxid (CO2) und auch Wasserdampf enthalten. Und in diesem Wasserdampf steckt viel Energie. Wird diese genutzt, erhält man den Brennwert. Je höher der Anteil des Wasserstoffs im Brennstoff ist, desto mehr Wasserdampf entsteht. Daher ist der Brennwert bei Erdgas ca. 11 % höher als der Heizwert – und bei Heizöl ca. 6 %.

Achtung! Heizwertgeräte nur noch bedingt einsetzbar

Aufgrund ihrer geringeren Energieeffizienz dürfen Sie Heizwertgeräte nur noch in Etagenwohnungen austauschen – und zwar ohne Gebläseunterstützung am mehrfach belegten Kamin mit bis zu 10 kW als Heizgerät und bis zu 30 kW als Kombigerät mit Warmwasserbereitung. In allen anderen Anwendungsfällen müssen Sie ein Gas-Brennwertgerät nutzen!


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Wie können Sie Ihre Heizung regeln?

Am Gerät

Sie können jede Gas- und Öl-Heizung direkt am Gerät steuern. Je nachdem, für welches Gerät Sie sich entscheiden, verfügen Sie über ein komfortables Touch-Display, wie z. B. beim ecoTEC exclusive, oder eine digitale Temperaturanzeige, wie z. B. beim ecoTEC pure.

Im Wohnraum

Ergänzend dazu können Sie im Wohnraum einen Regler wie den sensoCOMFORT installieren. Dieser bietet Ihnen nicht nur den gleichen hohen Komfort und den gleichen Funktionsumfang wie der Geräteregler am ecoTEC exclusive, sondern auch die Möglichkeit, ein ganzes Heizsystem zu steuern ? zum Beispiel Ihre Gas-Heizung und Solarthermieanlage oder Ihre Wärmepumpe und Photovoltaikanlage. Entscheiden Sie sich für eine Wärmepumpe, benötigen Sie in jedem Fall einen Systemregler wie den sensoCOMFORT. Für die kabellose Installation ist er auch als Funkvariante erhältlich.

Per App

Kombinieren Sie Ihr Heizgerät außerdem mit dem Internetmodul sensoNET, können Sie Ihre Vaillant Heizung auch bequem mobil steuern ? mit der kostenlosen sensoAPP. Die App erspart Ihnen nicht nur Wege, sondern auch Energiekosten. Denn so können Sie Ihre Heizung noch bedarfsgerechter steuern ? kurzfristig und flexibel entsprechend Ihrer tatsächlichen An- und Abwesenheit zuhause.

Geräteregelung ecoTEC exclusive
Geräteregelung ecoTEC exclusive
Systemregler sensoCOMFORT f (funkgesteuert)
Systemregler sensoCOMFORT f (funkgesteuert)
sensoCOMFORT f, Internetmodul sensoNET, sensoAPP
sensoCOMFORT f, Internetmodul sensoNET, sensoAPP

Fragen & Antworten

Die Höhe der Energiekosten hängt von verschiedenen Faktoren ab: von Ihrer Heiztechnik, Warmwasserbereitung, Wohnraumdämmung und Ihrem Verbrauch. Dieser wiederum resultiert aus Anzahl der Personen, die in Ihrem Haus wohnen, aus dessen Größe und dem Umstand, ob Sie das Warmwasser zentral mit der Heizung erzeugen ? oder dezentral mit Elektro-Durchlauferhitzern o. ä. Daher können wir mögliche Energiekosten nur anhand eines Beispiels veranschaulichen:

Einfamilienhaus, 110 m2 Wohnfläche, Wärmeenergiebedarf 18.000 kWh/Jahr

  • Gas-Heizung: Bei einem Durchschnittspreis von 6 ct/kWh entstehen Energiekosten von 756 ?/Jahr bei einer Brennwertheizung und 1.080 ?/Jahr bei einem Heizwert-Gerät.
  • Öl-Heizung: Bei einem Durchschnittspreis von 7,5 ct/kWh liegen die Energiekosten bei 1.350 ?/Jahr.

Da bei einer Wärmepumpe die Heizlast das wichtigste Kriterium zur Ermittlung der Größe ist – und nicht der Heizwärmebedarf, betrachten wir diese gesondert:

  • Wärmepumpe mit 5 kW Heizleistung: Bei einem Durchschnittspreis von 20 ct/kWh Strom ergeben sich bei einer Luft/Wasser-Wärmepumpe rund 710 ? Stromkosten/Jahr, bei einer Sole/Wasser-Wärmepumpe ca. 500 ?/Jahr und bei einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe etwa 420 ?/Jahr.

Wenn Sie Ihr Haus erstmals mit Gas beheizen möchten, müssen Sie einen Gas-Hausanschluss legen und die Gas-Verteilung im Gebäude installieren lassen. Die Kosten dafür hängen von Ihren Gegebenheiten und dem Preisgefüge vor Ort ab.

  • Ein Gas-Hausanschluss kostet zwischen 1.000 und 2.500 ? – je nachdem, wie weit Ihr Haus von der öffentlichen Versorgungsleitung entfernt steht. Genaueres erfahren Sie bei Ihrem örtlichen Energieversorger.
  • Für die Gas-Verteilung im Haus sowie für den benötigten Gasströmungswächter und den Gaszähler fallen nochmals zwischen 500 und 2.000 ? an ? abhängig von der Anzahl der Gas-Verbraucher, deren Lage sowie der Länge der Gasleitungen im Haus.

Entscheiden Sie sich bei einer Modernisierung für eine Gas-Brennwertheizung in Kombination mit erneuerbaren Energien (oder mindestens ein ?Renewable Ready?-Gerät), sind die Kosten für den Gasanschluss ebenso förderfähig wie Ihre neue Heizung selbst.

Wenn Sie bauen oder sanieren, dann ist für Sie das Gebäudeenergiegesetz (GEG) relevant: Es definiert sowohl die Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz (Dämmung, Fenster, Türen) als auch an die Haustechnik einschließlich Heizung, Lüftung und Beleuchtung. So müssen Sie im Neubau einen bestimmten Anteil an erneuerbarer Energien nutzen – außer Sie dämmen deutlich besser als gefordert.

Für Bestandsgebäude besagt das GEG u. a., dass 30 Jahre oder ältere Heizungen in der Regel ausgetauscht und Heizungsrohre in unbeheizten Bereichen nachträglich gedämmt werden müssen. Sanieren Sie eine Heizung in Baden-Württemberg, dann müssen Sie Ihren Wärmebedarf gemäß Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG BW) bereits heute zu mindestens 15 % mit erneuerbarer Energie decken.

Erzeugen Sie Strom mit Photovoltaik – zum Beispiel für Ihre Wärmepumpe –, dann regelt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Einspeisung und Vergütung Ihres selbst erzeugten Stromes in das öffentliche Stromnetz. Das können, aber müssen Sie nicht! Denn je höher Ihre Eigenverbrauchsquote, desto wirtschaftlicher Ihre PV-Anlage.

Energieeffizienz ist in Zeiten des Klimawandels ein wichtiges Thema. Denn je energieeffizienter Ihre Heizung arbeitet, desto besser nutzt sie den eingesetzten Energieträger aus. Sie ?zieht? also mehr Wärme aus dem Gas, dem Öl, der Umweltwärme etc. Und das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihr Budget.

Moderne Gas- und Öl-Brennwertgeräte von Vaillant sind technisch bereits auf maximale Energieeffizienz ausgelegt:

  • Stichwort Modulation:
    Um Energie zu sparen, passt sich die Leistung des Brenners an die tatsächlich erforderliche Wärmeleistung an – und zwar stufenlos. Denn je besser die Anpassung, desto effizienter die Heizung.
  • Stichwort Verbrennungsreglung:
    Hochwertige Gas-Brennwertgeräte wie der ecoTEC exclusive oder ecoTEC plus sind mit der Verbrennungsreglung IoniDetect ausgestattet, welche unterschiedliche Gasqualitäten automatisch erkennt und das System permanent selbst optimiert. Auch das erhöht die Effizienz.

Außerdem wird die Effizienz einer Heizung durch ihre Planung, Einstellung und Wartung beeinflusst:

  • Stichwort Dimensionierung:
    Es ist wichtig, dass die Leistung der Heizung (kW-Anzahl) Ihrem tatsächlichen Wärmebedarf entspricht. Denn wenn sie zu leistungsstark ist, kann sie nicht optimal modulieren, da ihre kleinstmögliche Leistung oberhalb der benötigten Leistung liegt. Sie ist also überdimensioniert und verbraucht mehr Energie als erforderlich.
  • Stichwort Heizkurve:
    Die Heizkurve bildet die Abhängigkeit zwischen Außentemperatur und benötigter Wärme (Vorlauftemperatur) ab. Sie wird von Ihrem Heizfachmann bei der Installation der Heizung individuell eingestellt. Eine optimal eingestellte Heizkurve sorgt dafür, dass die Heizung weniger arbeiten muss, weniger Energie verbraucht und langsamer verschleißt. Die Taktung – also das Ein- und Ausschalten – reduziert sich dank der optimalen Heizkurve und der Nutzungsgrad steigt. Außerdem geht weniger Wärme im Heizkreislauf verloren. Weitere Infos zur Heizkurve finden Sie auf www.vaillant.de.

Wärmepumpen-Besitzer aufgepasst!

Besonders wichtig ist die Einstellung der Heizkurve bei einer Wärmepumpe: Eine verringerte Vorlauftemperatur steigert deren Effizienz im Vergleich zu einer Gas- oder Öl-Heizung sogar überproportional.

  • Stichwort hydraulischer Abgleich:
    Der hydraulische Abgleich sollte immer nach der Installation einer neuen Heizung durchgeführt werden – oder wenn Sie Geräusche, überhöhte Rücklauftemperaturen, einen erhöhten Energieverbrauch oder mangelnde Leistung feststellen.

Bei einem solchen Abgleich stellt Ihr Heizungsfachmann sicher, dass Ihre Heizkörper oder Flächenheizung stets mit der richtigen Menge Heizwasser versorgt und das Effizienzpotential des Heizsystems voll ausgeschöpft werden. Außerdem sorgt er dafür, dass Brennwertgeräte auch tatsächlich im Brennwertbetrieb laufen können – dank einer ausreichend niedrigen Rücklauftemperatur.

  • Stichwort Wartung:
    Damit Ihre neue Heizung nicht nur nach der Installation, sondern auch langfristig effizient arbeitet, sollten Sie sie regelmäßig warten lassen. Durch die eingesparte Energie amortisieren sich die Wartungskosten meist schon innerhalb kurzer Zeit.

In einer Kaskade werden mehrere Wärmeerzeuger kombiniert, z. B. fünf oder mehr Gas-Brennwertgeräte. Diese lassen sich flexibler installieren als ein großer Kessel und bieten zudem einen variableren Leistungsbereich, z. B. zwischen 15 und 500 kW. Auf diese Weise profitieren Sie von einer bedarfsgerechteren und effizienteren Wärmeversorgung. Sie benötigen für alle Geräte nur ein Abgassystem.