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Fittings

Hochwertige Fittings für Rohrverbindungen

Fittings für Rohrverbindungen sind zentrale Bestandteile einer sicheren und zuverlässigen Installation von Trinkwasser- und Gasleitungen. Sie werden eingesetzt, um Rohre miteinander zu verbinden, Leitungsverläufe zu ändern, Abzweigungen herzustellen oder unterschiedliche Anschlussgrößen miteinander zu kombinieren. Je nach Montagesituation und Rohrsystem stehen dafür Pressfittings und Schraubfittings in zahlreichen Formen und Abmessungen zur Verfügung. So lassen sich Rohrleitungen fachgerecht planen, flexibel erweitern und dauerhaft dicht ausführen.

Auch bei der Materialauswahl bieten Fittings vielfältige Möglichkeiten für unterschiedliche Anforderungen. Erhältlich sind unter anderem Fittings aus Kupfer, Rotguss, Messing sowie mit Edelstahlteilen. Je nach Art der Fittings sind diese für Trinkwasser-, Heizungs- und Sanitäranlagen oder Gasleitungen geeignet. Deswegen ist bei der Auswahl der richtigen Fittings genau auf die Zulassungen und Anwendungsbereiche zu achten. Fittings aus Kupfer werden meist in Kombination mit Kupferrohren verwendet. Bei Messingfittings mit oder ohne Edelstahlteile kommen in der Regel Mehrschichtverbundrohre zum Einsatz.

Was ist der Unterschied zwischen Press- und Schraubfittings?

Der wichtigste Unterschied zwischen Press- und Schraubfittings liegt in der Art der Montage. Während Pressfittings mit einer Pressmaschine dauerhaft mit dem Rohr verbunden werden, erfolgt die Verbindung bei Schraubfittings über ein Gewinde. Pressverbindungen lassen sich dadurch meist schneller herstellen und eignen sich besonders für umfangreiche Rohrinstallationen. Schraubfittings benötigen zwar mehr Montagezeit, kommen dafür jedoch ohne spezielle Pressmaschine aus und können je nach Ausführung einfacher wieder gelöst werden.

Auch bei Einsatzbereich und Handhabung unterscheiden sich Press- und Schraubfittings. Pressfittings bieten eine kompakte, dauerhaft dichte Verbindung und werden häufig in modernen Trinkwasser- und Gasinstallationen verwendet. Schraubfittings sind dagegen besonders praktisch bei Reparaturen, Übergängen oder Installationen, die später angepasst werden sollen. Welche Variante besser geeignet ist, hängt daher vor allem vom Rohrsystem, dem verfügbaren Werkzeug und der Frage ab, ob eine dauerhaft feste oder lösbare Rohrverbindung benötigt wird.

Was sind die gemeinsamen Vorteile?

  • Kein Löten: Sowohl Pressfittings als auch Schraubfittings ermöglichen Rohrverbindungen ohne Löten und damit ohne den Einsatz von offener Flamme. Das erleichtert die Montage und macht beide Systeme besonders praktisch für Arbeiten an Trinkwasser- und Gasleitungen.
  • Vielseitigkeit: Press- und Schraubfittings sind in zahlreichen Größen, Formen und Anschlussvarianten erhältlich. Dadurch eignen sich beide Systeme für gerade Verbindungen, Richtungsänderungen, Abzweigungen und Übergänge innerhalb unterschiedlicher Rohrinstallationen.
  • Hohe Dichtheit: Bei fachgerechter Montage sorgen sowohl Pressfittings als auch Schraubfittings für eine zuverlässige und dauerhaft dichte Rohrverbindung. Voraussetzung dafür sind passende Komponenten, eine sorgfältige Verarbeitung und die Eignung für den jeweiligen Einsatzbereich in Trinkwasser- oder Gasinstallationen.

Anwendungsbereiche von Fittings

Fittings kommen vor allem in der Trinkwasserinstallation zum Einsatz, etwa in Badezimmern, Küchen, Hauswirtschaftsräumen und Technikzentralen. Sie verbinden Rohrleitungen mit Armaturen, Waschbecken, Duschen, Badewannen, Spülen, Speichern oder Wasserfiltern und ermöglichen dabei Abzweigungen, Richtungswechsel sowie Übergänge zwischen verschiedenen Rohrgrößen. Auch bei der Sanierung älterer Gebäude, beim Austausch einzelner Leitungsabschnitte und bei der Erweiterung bestehender Installationen sorgen passende Press- und Schraubfittings für flexible und zuverlässige Rohrverbindungen.

Ein weiterer wichtiger Anwendungsbereich ist die Gasinstallation in Wohngebäuden, Gewerbeobjekten und Heizungsanlagen. Hier werden speziell zugelassene Fittings verwendet, um Gasleitungen sicher mit Gasheizungen, Herden oder weiteren Verbrauchsgeräten zu verbinden. Darüber hinaus finden Fittings in Heizungs-, Kühl- und Solaranlagen Verwendung, beispielsweise bei der Anbindung von Heizkörpern, Wärmeerzeugern, Pufferspeichern oder Fußbodenheizungen. Entscheidend ist stets, dass Material, Bauform und Zulassung des Fittings zum jeweiligen Medium und Rohrsystem passen.

Was sagt eine DVGW-Zulassung aus?

Eine DVGW-Zulassung beziehungsweise DVGW-Produktzertifizierung zeigt, dass ein Produkt nach festgelegten technischen, hygienischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen geprüft und bewertet wurde. Der DVGW – Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. – entwickelt technische Regeln für die sichere und zuverlässige Versorgung mit Gas und Trinkwasser und unterhält dafür ein unabhängiges Prüf- und Zertifizierungswesen. Die eigentliche Produktzertifizierung wird durch die DVGW CERT GmbH durchgeführt, eine akkreditierte und vollständig zum DVGW gehörende Zertifizierungsstelle. Eine Zertifizierung umfasst nicht nur die Prüfung eines Produktes, sondern auch die Bewertung der Prüfergebnisse, die Bestätigung der Übereinstimmung mit den jeweiligen Anforderungen und die anschließende Überwachung der Konformität.

DVGW-Zulassung (DIN)

Das richtige Fittingmaterial finden

Das richtige Fittingmaterial hängt vor allem von der verwendeten Rohrart, dem vorgesehenen Anwendungsbereich und den erforderlichen Zulassungen ab. Kupfer- und Rotgussfittings werden passend zu Kupferrohrsystemen eingesetzt und sind je nach Ausführung für Trinkwasserleitungen oder Gasinstallationen erhältlich. Messingfittings eignen sich besonders für Trinkwasserinstallationen mit Mehrschichtverbundrohr und werden häufig für Übergänge, Verschraubungen, Armaturenanschlüsse oder Verbindungen zwischen unterschiedlichen Komponenten verwendet. Entscheidend ist, dass Rohr und Fitting technisch aufeinander abgestimmt sind und die erforderlichen Prüfzeichen beziehungsweise Zulassungen für den jeweiligen Einsatzbereich besitzen.

Welche Formen gibt es?

  • Muffen und Nippel werden verwendet, um zwei Rohre oder Bauteile geradlinig miteinander zu verbinden. Während Muffen typischerweise über zwei innenliegende Anschlüsse verfügen, besitzen Nippel meist Außengewinde oder Einsteckenden für kompakte Rohrverbindungen.
  • T-Stücke und Kreuzstücke ermöglichen das Abzweigen einer Rohrleitung in mehrere Richtungen. T-Stücke besitzen drei Anschlüsse, während Kreuzstücke mit vier Anschlüssen beispielsweise zur Verteilung von Trinkwasser innerhalb komplexerer Rohrsysteme eingesetzt werden.
  • Bögen und Winkel: dienen dazu, die Richtung einer Rohrleitung gezielt zu verändern und Leitungen an räumliche Gegebenheiten anzupassen. Je nach Ausführung ermöglichen diese Fittings beispielsweise Richtungswechsel um 45 oder 90 Grad in Trinkwasser- und zugelassenen Gasinstallationen.
  • Wandscheiben stellen einen stabilen Übergang zwischen der Rohrleitung und einem fest an der Wand montierten Anschluss her. Sie kommen häufig bei der Installation von Armaturen, Wasserhähnen, Duschen, Waschbecken oder anderen Sanitäranschlüssen zum Einsatz.
  • Stopfen und Kappen werden verwendet, um offene Rohrenden oder nicht benötigte Anschlüsse zuverlässig zu verschließen. Während Stopfen meist in einen Anschluss eingeschraubt oder eingesetzt werden, umschließen Kappen in der Regel das Ende eines Rohres oder Fittings.
  • Übergangsfittings verbinden unterschiedliche Rohrarten, Werkstoffe, Anschlussformen oder Nennweiten miteinander. Sie eignen sich beispielsweise für den Wechsel von Kupferrohr auf Mehrschichtverbundrohr oder für die Verbindung größerer und kleinerer Rohrdurchmesser innerhalb einer Installation.

Fazit: Wann sollte ich welchen Fitting benutzen?

Welches Fitting für eine Rohrverbindung geeignet ist, hängt vor allem von der Rohrart, dem Einsatzbereich, der gewünschten Verbindungstechnik und den erforderlichen Zulassungen ab. Pressfittings sind besonders sinnvoll, wenn Rohrleitungen schnell, platzsparend und dauerhaft verbunden werden sollen, während Schraubfittings häufig bei Reparaturen, Übergängen oder später lösbaren Verbindungen zum Einsatz kommen. Für Kupferrohrsysteme eignen sich passende Kupfer- oder Rotgussfittings, die je nach Ausführung für Trinkwasser- oder Gasinstallationen zugelassen sind. Messingfittings werden vor allem in Trinkwasserinstallationen mit Mehrschichtverbundrohr verwendet.

FAQ – Häufig gestelle Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Kupfer- und Rotgussfittings?

Kupferfittings bestehen aus Kupfer und werden vor allem zur Verbindung von Kupferrohren eingesetzt. Je nach Zulassung eignen sie sich für Trinkwasser-, Heizungs- oder Gasinstallationen und werden häufig durch Pressen oder Löten mit dem Rohr verbunden. Rotgussfittings bestehen dagegen aus einer Kupferlegierung und verfügen meist über Innen- oder Außengewinde. Sie werden häufig für Übergänge, Verschraubungen, Armaturenanschlüsse und Verbindungen zwischen unterschiedlichen Rohrmaterialien verwendet. Welches Fitting geeignet ist, hängt vom Rohrsystem, dem Medium und der jeweiligen Zulassung ab.

Was bedeutet Innengewinde oder Außengewinde?

Ein Innengewinde befindet sich auf der Innenseite einer Öffnung, während ein Außengewinde außen an einem Rohrende oder Anschluss angebracht ist. Für eine passende Schraubverbindung wird in der Regel ein Außengewinde in ein entsprechend dimensioniertes Innengewinde eingeschraubt. Gewindefittings sind in verschiedenen Größen erhältlich, die häufig in Zoll angegeben werden, beispielsweise ½, ¾ oder 1 Zoll. Bei der Auswahl müssen Gewindeart, Größe und vorgesehener Einsatzbereich genau zueinander passen.

Wie dichtet man ein Gewinde richtig ab?

Zum Abdichten einer Gewindeverbindung wird ein für das jeweilige Medium geeignetes Dichtmittel verwendet, beispielsweise Dichtungsflachs mit Dichtpaste, PTFE-Dichtband oder ein zugelassener Gewindedichtfaden. Das Dichtmittel wird gleichmäßig in Einschraubrichtung auf das saubere und unbeschädigte Außengewinde aufgebracht, damit es sich beim Zusammenschrauben nicht löst oder verschiebt. Anschließend werden die Bauteile fachgerecht miteinander verschraubt, ohne das Gewinde durch zu starkes Anziehen zu beschädigen. Bei Trinkwasser- und Gasinstallationen dürfen nur Dichtmittel verwendet werden, die ausdrücklich für den jeweiligen Anwendungsbereich zugelassen sind.

Haben Sie noch Fragen oder brauchen Hilfe bei der Auswahl der richtigen Fittings? Dann kontaktieren Sie uns einfach und unsere Fachberater helfen Ihnen bestmöglich weiter.

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