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Wärmepumpen

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Wärmepumpen: Die Zukunft des Heizens

Eine Wärmepumpe nutzt Wärme aus der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser und macht sie für Raumheizung und/oder Warmwasserbereitung nutzbar. Dafür arbeitet sie mit einem geschlossenen Kältemittelkreislauf, in dem Umweltwärme aufgenommen, verdichtet und auf ein höheres Temperaturniveau gebracht wird. Welche Wärmepumpe geeignet ist, hängt vom Gebäude, vom Wärmebedarf und von der gewünschten Aufgabe ab. Neben der Wärmequelle spielt auch die Art der Wärmeabgabe über Heizkörper, Flächenheizung oder Raumluft eine wichtige Rolle.

Für viele Gebäude ist eine Luft/Wasser-Wärmepumpe eine naheliegende Lösung, da sie sich vergleichsweise flexibel installieren lässt und sowohl die Heizung als auch die Warmwasserbereitung übernehmen kann. Soll ausschließlich Trinkwasser erwärmt werden, kommt meist eine Warmwasser-Wärmepumpe infrage. Sole/Wasser-, Wasser/Wasser- und Luft/Luft-Wärmepumpen eignen sich eher für besondere bauliche oder technische Voraussetzungen. Auch die Bauweise als Split-, Hydraulik-Split- oder Monoblock-Wärmepumpe beeinflusst Installation, Leitungsführung und Wartungsaufwand.

Ob eine Wärmepumpe effizient arbeitet, bestimmen unter anderem Heizleistung, Vorlauftemperatur, COP, SCOP und Jahresarbeitszahl. Ebenso wichtig sind passend dimensionierte Heizkörper, ein geeigneter Modulationsbereich und eine auf das Gebäude abgestimmte Leistung. Die Gesamtkosten setzen sich aus Gerät, Zubehör und Installation zusammen und liegen häufig im fünfstelligen Bereich. Regelmäßige Wartung, eine fachgerechte Planung und passendes Zubehör wie Speicher, Regelung, Temperaturfühler oder Dämpfungssockel unterstützen einen zuverlässigen und langfristigen Betrieb.

Die Außeneinheit einer WOLF Luft/Wasser-Wärmepumpe

Die CHA-Monoblock-Wärmepumpe von Wolf vor einer Hauswand.

Die Vorteile einer Wärmepumpe

  • Eine Wärmepumpe kann im Betrieb effizienter arbeiten als eine Gasheizung oder Ölheizung, da sie einen großen Teil der benötigten Wärme aus der Umwelt gewinnt. Wie hoch die tatsächliche Effizienz ausfällt, hängt unter anderem von der Vorlauftemperatur, der Wärmequelle und der Auslegung des Heizsystems ab.
  • Wärmepumpen können zur Senkung der CO2-Emissionen beitragen, weil sie keine fossilen Brennstoffe direkt im Gebäude verbrennen. Wie groß die Einsparung ausfällt, wird vor allem vom Strommix, vom Stromverbrauch der Anlage und vom energetischen Zustand des Gebäudes beeinflusst.
  • Da eine Wärmepumpe ohne Brenner, Abgasführung und laufende Verbrennung arbeitet, kann der Wartungsaufwand geringer ausfallen als bei einer Gasheizung oder Ölheizung. Entfällt die Feuerungsanlage vollständig, können auch regelmäßige Schornsteinfegerarbeiten und die damit verbundenen Kosten wegfallen.
  • Einige Wärmepumpen können im Sommer nicht nur heizen, sondern auch kühlen. Dafür eignen sich vor allem Flächenheizungen wie eine Fußbodenheizung, sofern das Modell und die gesamte Anlage für den Kühlbetrieb ausgelegt sind.

Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?

Wärmepumpen unterscheiden sich vor allem darin, aus welcher Quelle sie Wärme gewinnen und wie sie diese im Gebäude abgeben. Als Wärmequelle kommen je nach System etwa Außenluft, Erdreich oder Wasser infrage. Die erzeugte Wärme kann anschließend über verschiedene Heizflächen oder über die Raumluft verteilt werden. Welche Wärmepumpenarten sich daraus ergeben und wie sie funktionieren, wird in den folgenden Abschnitten genauer erklärt.

Luft/Wasser-Wärmepumpen

Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe entzieht der Außenluft Wärme und überträgt sie auf das Heizungswasser. Dazu verdampft ein Kältemittel bereits bei niedriger Temperatur. Ein Verdichter erhöht anschließend Druck und Temperaturniveau, bevor die Wärme an Heizkörper, Flächenheizung oder Warmwasserspeicher abgegeben wird. Danach verflüssigt sich das Kältemittel und der Kreislauf beginnt erneut. Für den Verdichter benötigt die Anlage Strom. Wie effizient sie arbeitet, hängt unter anderem von der Außentemperatur und der erforderlichen Vorlauftemperatur ab.

Zu den Vorteilen der Luft/Wasser-Wärmepumpe zählen die vergleichsweise einfache Erschließung der Wärmequelle und der geringere bauliche Aufwand gegenüber Systemen, die Erdreich oder Grundwasser nutzen. Bohrungen oder großflächige Erdarbeiten sind nicht erforderlich. Dazu sind die Investitionskosten durch eine einfache Installation meist niedriger. Nachteile entstehen vor allem bei niedrigen Außentemperaturen, da die Anlage dann mehr Strom benötigt und ihre Effizienz sinken kann. Außerdem erzeugt das Außengerät Betriebsgeräusche, welche aber meist sehr gering sind. Eine sorgfältige Planung von Leistung, Aufstellort und Wärmeverteilung ist daher entscheidend.

Sole/Wasser-Wärmepumpen

Eine Sole/Wasser-Wärmepumpe nutzt die im Erdreich gespeicherte Wärme zum Heizen und zur Warmwasserbereitung. Über Erdsonden oder flächig verlegte Erdkollektoren zirkuliert eine frostsichere Flüssigkeit, die als Sole bezeichnet wird und Wärme aus dem Boden aufnimmt. Die Wärmepumpe hebt diese Energie mithilfe eines Kältemittelkreislaufs auf das benötigte Temperaturniveau und überträgt sie auf das Heizungswasser. Da die Bodentemperaturen im Jahresverlauf vergleichsweise stabil bleiben, arbeiten Sole/Wasser-Wärmepumpen meist effizient. Allerdings sind für die Erschließung der Wärmequelle ausreichend Fläche oder Bohrarbeiten erforderlich, wodurch Planung und Installation aufwendiger ausfallen können. Dazu sind die Investitionskosten für diese Art der Wärmepumpe meist sehr hoch.

Wasser/Wasser-Wärmepumpen

Eine Wasser/Wasser-Wärmepumpe nutzt Grundwasser als Wärmequelle für Heizung und Warmwasserbereitung. Ein Förderbrunnen leitet das Wasser zur Wärmepumpe, die ihm thermische Energie entzieht und diese über einen Kältemittelkreislauf auf das benötigte Temperaturniveau anhebt. Anschließend fließt das abgekühlte Grundwasser über einen Schluckbrunnen zurück. Da die Temperatur des Grundwassers im Jahresverlauf nur wenig schwankt, kann das System auch im Winter effizient arbeiten. Voraussetzung sind jedoch eine ausreichende Wassermenge und geeignete Wasserqualität. Zudem erhöhen Brunnenbau, Standortprüfung und Genehmigungsverfahren den Planungsaufwand. Der hohe Planungs- und Bauaufwand treiben dabei die Kosten oft in die Höhe.

Warmwasser-Wärmepumpen

Eine Warmwasser-Wärmepumpe, auch Brauchwasser-Wärmepumpe genannt, bereitet ausschließlich warmes Trinkwasser und übernimmt nicht die Raumheizung. Sie entzieht meist der Raumluft, Kellerluft oder Abluft Wärme. Ein Kältemittel nimmt diese Energie auf, wird verdichtet und erreicht dadurch ein höheres Temperaturniveau. Anschließend gelangt die Wärme über einen Wärmetauscher in den integrierten Warmwasserspeicher. Die dabei abgekühlte und oft auch entfeuchtete Luft wird zurück in den Raum oder nach außen geleitet. Für den Verdichter benötigt die Anlage elektrische Energie.

Zu den Vorteilen einer Warmwasser-Wärmepumpe zählt, dass sie die zentrale Heizungsanlage außerhalb der Heizperiode bei der Warmwasserbereitung entlasten kann. In geeigneten Kellerräumen kann die abgekühlte Luft zudem zur Entfeuchtung beitragen. Nachteilig sind die begrenzte Heizleistung und die längere Aufheizzeit des Speichers, weshalb die Größe zum Warmwasserbedarf des Haushalts passen muss. Da das Gerät dem Aufstellraum Wärme entzieht und Betriebsgeräusche verursacht, sind Raumtemperatur, Luftvolumen und Standort sorgfältig zu berücksichtigen.

Luft/Luft-Wärmepumpen

Eine Luft/Luft Wärmepumpe entzieht der Außenluft Wärme und gibt sie über erwärmte Luft direkt an die Innenräume ab. Anders als wassergeführte Systeme benötigt sie keine Heizkörper oder Fußbodenheizung, sondern verteilt die Wärme über Luftkanäle oder Innengeräte. Im Sommer können viele Anlagen den Prozess umkehren und zur Kühlung genutzt werden. Zu den Vorteilen zählen der vergleichsweise geringe Installationsaufwand und die schnelle Wärmeverteilung. Nachteile sind mögliche Luftströmungen, Betriebsgeräusche und eine sinkende Effizienz bei sehr niedrigen Außentemperaturen. Zudem eignet sich das System besonders für gut gedämmte Gebäude mit geringem Wärmebedarf.

Eine Warmwasser-Wärmepumpe von Panasonic in einer Küchennische

Die schlicht eingebaute Panasonic Warmwasser-Wärmepumpe.

Fazit: Die beste Art der Wärmepumpe

Welche Wärmepumpe am besten geeignet ist, hängt vom geplanten Einsatz und den baulichen Voraussetzungen ab. Für die Raumheizung und bei Bedarf auch für die Warmwasserbereitung ist in vielen Fällen eine Luft/Wasser-Wärmepumpe die naheliegende Lösung, da sie Außenluft als Wärmequelle nutzt und sich vergleichsweise flexibel einsetzen lässt. Wird ausschließlich Trinkwasser erwärmt, eignet sich meist eine Warmwasser-Wärmepumpe. Sole/Wasser-, Wasser/Wasser- und Luft/Luft-Wärmepumpen kommen eher infrage, wenn besondere Standortbedingungen, technische Anforderungen oder ein passendes Gebäudekonzept vorliegen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Split- und Monoblock-Wärmepumpe?

Der Unterschied zwischen einer Split-Wärmepumpe und einer Monoblock-Wärmepumpe liegt vor allem in der Anordnung des Kältekreislaufs. Bei der Split-Ausführung verteilen sich wichtige Komponenten auf Außen- und Inneneinheit, die durch Kältemittelleitungen verbunden sind. Deshalb muss eine entsprechend qualifizierte Fachkraft (mit Kälteschein) den Kältekreis vor Ort anschließen und prüfen. Die Installation ist dadurch aufwendiger. Je nach Gerät und Planung kann die Split-Bauweise jedoch leichte Effizienzvorteile bieten. Ein pauschaler Effizienzvorsprung besteht nicht, da die tatsächliche Leistung vom Gesamtsystem und den Betriebsbedingungen abhängt.

Bei einer Monoblock-Wärmepumpe befindet sich der vollständige Kältekreislauf in der Außeneinheit. Er wird bereits im Werk geschlossen, sodass zwischen Außenbereich und Gebäude normalerweise nur wasserführende Leitungen verlaufen. Im Haus können je nach Ausführung eine Inneneinheit oder lediglich die Regelung installiert sein. Das vereinfacht die Montage, erfordert aber einen zuverlässigen Frostschutz der außenliegenden Wasserleitungen.

Eine Sonderform ist der Hydraulik-Splitwärmepumpe von Panasonic: Sie besitzt eine getrennte Innen- und Außeneinheit, nutzt zwischen beiden jedoch eine Hydraulikverbindung statt einer Kältemittelleitung. So wird die Installation vereinfacht.

Wie viel kostet eine Wärmepumpe?

Wie viel eine Wärmepumpe kostet, hängt von der Geräteart, der benötigten Leistung und den baulichen Voraussetzungen ab. Für das eigentliche Wärmepumpengerät fallen meist vier bis fünfstellige Beträge an. Hinzu kommen Ausgaben für Zubehör wie Speicher, Regelung und Hydraulikkomponenten. Auch die Installation bildet einen eigenen Kostenblock, da Montage, Leitungsarbeiten, elektrische Anschlüsse und die Einbindung in das Heizsystem berücksichtigt werden müssen. Insgesamt liegen die Kosten einer Wärmepumpe inklusive Gerät, Zubehör und Installation häufig grob bei einem niedrigen bis mittleren fünfstelligen Betrag. Je nach Wärmequelle, Gebäude und erforderlichen Umbauten sind deutliche Abweichungen möglich.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe entzieht der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme und überträgt sie auf das Heizsystem eines Gebäudes. Dafür strömt ein Kältemittel durch einen geschlossenen Kreislauf. Im Verdampfer nimmt es Umweltwärme auf und wechselt vom flüssigen in den gasförmigen Zustand. Anschließend verdichtet ein elektrisch angetriebener Kompressor das gasförmige Kältemittel. Durch den steigenden Druck erhöht sich auch dessen Temperatur. So kann die Wärmepumpe selbst Wärmequellen mit niedrigem Temperaturniveau zum Heizen und zur Warmwasserbereitung nutzen.

Das erhitzte Kältemittel gelangt danach zum Verflüssiger, der auch als Kondensator bezeichnet wird. Dort gibt es seine Wärme an das Heizungswasser ab und wird wieder flüssig. Ein Expansionsventil senkt anschließend den Druck und die Temperatur des Kältemittels, bevor der Kreislauf erneut beginnt. Die erzeugte Heizwärme wird je nach Anlage über eine Fußbodenheizung, Heizkörper oder einen Warmwasserspeicher verteilt. Wie effizient eine Wärmepumpe funktioniert, hängt besonders von der Temperatur der Wärmequelle und der benötigten Vorlauftemperatur des Heizsystems ab.

Kann ich eine Wärmepumpe auch in einem Altbau einbauen?

Eine Wärmepumpe kann auch in einem Altbau effizient eingesetzt werden, wenn das Heizsystem passend ausgelegt ist. Entscheidend ist, dass die Anlage die erforderliche Vorlauftemperatur erreicht und ihre Heizleistung zum Wärmebedarf des Gebäudes passt. Ebenso wichtig sind ausreichend große Heizkörper, die den jeweiligen Raum auch mit möglichst niedrigen Systemtemperaturen zuverlässig erwärmen. Vor dem Einbau sollte deshalb geprüft werden, wie hoch die benötigte Heizlast ist, ob einzelne Heizflächen vergrößert werden müssen und welche Vorlauftemperatur an kalten Tagen erforderlich ist. Eine gute Dämmung ist hilfreich, aber nicht in jedem Fall zwingende Voraussetzung.

Wie oft muss eine Wärmepumpe gewartet werden?

Wie oft eine Wärmepumpe gewartet werden muss, hängt vom Hersteller, vom Modell und von den jeweiligen Wartungsvorgaben ab. In vielen Fällen empfiehlt sich eine jährliche Kontrolle, damit wichtige Bauteile, Einstellungen und Betriebswerte regelmäßig geprüft werden können. Moderne Wärmepumpen sind häufig so konstruiert, dass zentrale Komponenten gut zugänglich sind und die Wartung zügig durchgeführt werden kann. Maßgeblich bleiben jedoch immer die Angaben in der technischen Dokumentation sowie die Anforderungen des konkreten Systems.

Wie lange hält eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe hält in der Regel etwa 15 bis 20 Jahre, kann bei guten Betriebsbedingungen jedoch auch länger zuverlässig arbeiten. Die tatsächliche Lebensdauer hängt von der Qualität der Komponenten, der fachgerechten Installation und der passenden Dimensionierung für das Gebäude ab. Besonders häufige Start und Stopp Vorgänge können den Verdichter stärker beanspruchen. Eine korrekte Einstellung, ein gleichmäßiger Betrieb und regelmäßige Wartungen tragen deshalb dazu bei, Verschleiß frühzeitig zu erkennen und die Nutzungsdauer der Wärmepumpe zu verlängern. Der Tausch von Verschließkomponenten kann zusätzlich noch die Lebensdauer verlängern.

Die wichtigsten Kennzahlen einer Wärmepumpe

  • Coefficient of Performance: Der COP zeigt das Verhältnis zwischen abgegebener Wärmeleistung und aufgenommener elektrischer Leistung an einem festgelegten Betriebspunkt. Ein COP von 4 bedeutet, dass die Wärmepumpe unter diesen Prüfbedingungen vier Kilowatt Wärmeleistung mit einem Kilowatt elektrischer Leistung erzeugt.
  • Seasonal Coefficient of Performance: Der SCOP bildet die Effizienz einer Wärmepumpe über verschiedene festgelegte Außentemperaturen und Betriebszustände einer Heizperiode ab. Er eignet sich daher besser für den Vergleich verschiedener Modelle als ein einzelner COP Wert, entspricht aber nicht automatisch dem tatsächlichen Verbrauch im Gebäude.
  • Jahresarbeitszahl: Die JAZ setzt die innerhalb eines Jahres erzeugte Wärmemenge ins Verhältnis zum dafür benötigten Strom. Eine JAZ von 4 bedeutet, dass die Wärmepumpenanlage im Jahresdurchschnitt aus einer Kilowattstunde Strom vier Kilowattstunden Wärme bereitstellt.
  • Heizleistung: Sie wird in Kilowatt angegeben und beschreibt, wie viel Wärme eine Wärmepumpe unter bestimmten Bedingungen bereitstellen kann. Sie muss zur Heizlast des Gebäudes passen, damit die Räume auch an kalten Tagen ausreichend warm werden und unnötiges Takten vermieden wird.
  • Schallleistungspegel: Er gibt an, wie viel Schall eine Wärmepumpe insgesamt erzeugt, und wird in Dezibel angegeben. Besonders bei außen aufgestellten Luft/Wasser-Wärmepumpen sind ein niedriger Wert und ein geeigneter Aufstellort wichtig, um störende Geräusche auf dem eigenen Grundstück und in der Nachbarschaft zu vermeiden.
  • Vorlauftemperatur: Sie bezeichnet die Temperatur des Heizungswassers, das von der Wärmepumpe zu den Heizflächen strömt. Je niedriger die erforderliche Vorlauftemperatur ist, desto effizienter kann die Anlage in der Regel arbeiten, weshalb ausreichend große Heizkörper oder Flächenheizungen vorteilhaft sind.
Die Außen- und Inneneinheit einer Bosch Luft/Wasser-Wärmepumpe

Die Außen- und Inneneinheit einer Bosch Compress Wärmepumpe.

Welches Zubehör braucht eine Wärmepumpe?

Welches Zubehör eine Wärmepumpe benötigt, hängt vom Hersteller, vom Modell und von der jeweiligen Aufgabe der Anlage ab. Häufig gehören eine passende Regelung, Temperaturfühler sowie je nach System ein Warmwasserspeicher oder Pufferspeicher sowie das passende Speicherzubehör dazu. Bei außen aufgestellten Geräten können außerdem Dämpfungssockel sinnvoll sein, um Geräusche zu reduzieren. Ein WLAN-Adapter ermöglicht bei manchen Modellen die digitale Steuerung und Überwachung. Entscheidend ist, dass alle Komponenten technisch zur Wärmepumpe und zum Heizsystem passen.

Wärmepumpe oder Gasheizung?

Ob eine Wärmepumpe oder Gasheizung besser geeignet ist, hängt vom Gebäude, vom Heizsystem und vom langfristigen Energiebedarf ab. Eine Wärmepumpe nutzt überwiegend Umweltwärme und benötigt Strom für ihren Betrieb, während eine Gasheizung Wärme durch die Verbrennung von Erd- oder Flüssiggas erzeugt. Besonders effizient arbeitet die Wärmepumpe bei niedrigen Vorlauftemperaturen, ausreichend großen Heizflächen und einer passenden Auslegung. Eine Gasheizung lässt sich häufig leichter in bestehende Systeme mit hohen Heiztemperaturen integrieren, bleibt jedoch von Brennstoffpreisen und der Gasversorgung abhängig. Für eine fundierte Entscheidung sollten daher Anschaffung, Installation, laufende Kosten, Gebäudestandard und technische Voraussetzungen gemeinsam betrachtet werden.

Unser großes Wärmepumpen-Sortiment

  • Die Geräte von Panasonic zählen zu unseren absoluten Bestsellern. Mit einer großen Auswahl an Luft/Wasser-Wärmepumpen in Split- oder Monoblock-Bauweise ist für viele Fälle vorgesorgt. Weiter gibt es auch Warmwasser-Wärmepumpen, Speichersysteme und weiteres Zubehör.
  • Mit Bosch haben wir eine starke Marke für Luft/Wasser- sowie Warmwasser-Wärmepumpen in einem modernen, aber hellen Design. Es gibt passende Geräte für den Nebau als auch für Sanierungen von Altbauten.
  • Der Hersteller Wolf bietet hochwertige Luft/Wasser-Wärmepumpen in der CHA-Monoblock-Ausführung als auch effiziente Warmwasser-Wärmepumpen an. Ein großer Fokus liegt dabei auf einer einfachen Bedienung und Installation.
  • In dem großen Viessmann-Sortiment gibt es Wärmepumpen für fast jeden Fall. Es reicht von modernen Luft/Wasser-Wärmepumpen über Hybridsysteme bis zu Warmwasser-Wärmepumpen.
  • Die Traditionsmarke Vaillant setzt auf Luft/Wasser- und Warmwasser-Wärmepumpen mit innovativen Funktionen und einem modernen Design. Das schlichte Design fügt sich ganz einfach in die Umgebung ein.
  • Mit Carrier und der Modellreihe AquaSnap bieten wir die richtigen Luft/Wasser-Wärmepumpen für sowohl Neubauten als auch Modernisierungen. Die Monoblock-Bauweise ermöglicht eine einfache und schnelle Installation.
  • Die Warmwasser-Wärmepumpen von Ariston gehören zu den Besten auf ihrem Gebiet. Ein großer Fokus wird dabei auf Sparsamkeit und Energieeffizienz gelegt.

FAQ – Häufig gestelle Fragen

Kann man eine Wärmepumpe auch mit normalen Heizkörpern betreiben?

Eine Wärmepumpe kann auch mit normalen Heizkörpern betrieben werden, wenn diese ausreichend groß dimensioniert sind und die Räume mit einer möglichst niedrigen Vorlauftemperatur zuverlässig erwärmen. Entscheidend sind die Heizlast des Gebäudes, die Leistung der Wärmepumpe und die Größe der vorhandenen Heizflächen. In manchen Räumen kann es sinnvoll sein, einzelne Heizkörper durch größere Modelle zu ersetzen.

Welcher Hersteller von Wärmepumpen ist der beste?

Den besten Hersteller für Wärmepumpen gibt es nicht, da die passende Lösung von den Bedingungen vor Ort abhängt. Wichtiger als der Markenname sind eine geeignete Heizleistung, die benötigte Vorlauftemperatur, der verfügbare Aufstellort, die Schallwerte und ein zuverlässiger Service. Auch die Abstimmung mit dem vorhandenen Heizsystem sollte bei der Auswahl berücksichtigt werden. Deswegen gibt es bei uns eine große Auswahl an bekannten Herstellern, wie Vaillant, Viessmann, Bosch und Panasonic.

Kann eine Wärmepumpe auch kühlen?

Ob eine Wärmepumpe kühlen kann, hängt vom Modell und von der technischen Ausführung ab. Viele Anlagen können ihren Kreislauf umkehren und im Sommer Wärme aus den Räumen nach außen transportieren. Für eine gleichmäßige Kühlung eignen sich meist Flächenheizungen wie Fußbodenheizungen, da sie große Flächen temperieren. Klassische Heizkörper sind für diese Aufgabe nicht geeignet.

Wie laut ist eine Wärmepumpe?

Wie laut eine Wärmepumpe ist, hängt vom Modell, von der Betriebsleistung und vom Aufstellort ab. Besonders bei Luft/Wasser Wärmepumpen entstehen Geräusche durch Ventilator und Verdichter. Ein ausreichender Abstand zu Fenstern, Schlafräumen und Nachbargrundstücken sowie ein geeigneter Untergrund können die wahrgenommene Lautstärke reduzieren. Für den Vergleich verschiedener Geräte sind der Schallleistungspegel und der Schalldruckpegel relevant. Mit dem passenden Zubehör (z.B. ein Dämpfungssockel) kann die Lautstärke noch reduziert werden.

Haben Sie noch Fragen zum Heizen mit einer Wärmepumpen oder brauchen Hilfe bei der Auswahl des richtigen Produkts? Dann helfen wir Ihnen gerne weiter. Nutzen Sie einfach die folgenden Kontaktmöglichkeiten.

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