Gas-Brennwert-Thermen
Gasthermen mit moderner Brennwerttechnik
Gas-Brennwertthermen erzeugen Heizwärme, indem sie Erdgas oder Flüssiggas verbrennen und zusätzlich die Wärme des entstehenden Wasserdampfs nutzen. Dadurch verwerten sie den eingesetzten Brennstoff besser als ältere Heizwertgeräte. Je nach Ausführung versorgt eine Brennwerttherme ausschließlich die Raumheizung oder kann auf verschiedene Weisen auch der Warmwasserbereitung dienen. Ihre kompakte Bauweise macht sie besonders für Gebäude interessant, in denen nur wenig Platz für die Heiztechnik vorhanden ist.
Geeignet ist eine Gas-Brennwerttherme vor allem für bestehende Gebäude mit Gasanschluss, vorhandener Wärmeverteilung und einem passenden Abgassystem. Sie kann Heizkörper, Fußbodenheizungen und gemischte Heizkreise versorgen. Entscheidend für einen wirtschaftlichen Betrieb sind eine korrekte Leistungsbemessung, möglichst niedrige Rücklauftemperaturen und eine abgestimmte Regelung. Auch der hydraulische Abgleich trägt dazu bei, die erzeugte Wärme gleichmäßig im Gebäude zu verteilen.
Vor der Auswahl sollten Heizlast, Warmwasserbedarf, Aufstellort und vorhandene Anschlüsse geprüft werden. Ebenso wichtig ist die Frage, ob ein wandhängendes Gerät genügt oder ein bodenstehender Wärmeerzeuger mit größerem Leistungsbereich benötigt wird. Da sich die rechtlichen und wirtschaftlichen Bedingungen für fossile Heizsysteme verändern, sollte eine neue Anlage nicht allein nach ihrem Anschaffungspreis beurteilt werden. Auch langfristige Brennstoffverfügbarkeit, Verbrauch und mögliche Kombinationen mit erneuerbarer Wärme sind relevant.
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Wie funktioniert eine Gas-Brennwerttherme?
Eine Gas-Brennwerttherme erzeugt Wärme durch die Verbrennung von Gas und nutzt zusätzlich die Wärme aus den Abgasen. Dadurch geht weniger Energie über den Schornstein verloren. Die Funktionsweise lässt sich in acht einfachen Schritten erklären.
- Die Heizungsregelung erkennt den Wärmebedarf: Sinkt die Raumtemperatur oder wird warmes Wasser benötigt, erhält die Therme ein entsprechendes Signal. Die Regelung startet den Heizbetrieb und passt die Leistung an den aktuellen Bedarf an.
- Gas und Verbrennungsluft gelangen zum Brenner: Die Therme führt dem Brenner Gas und die notwendige Verbrennungsluft zu. Dort werden beide kontrolliert miteinander vermischt, damit die Verbrennung möglichst effizient ablaufen kann.
- Der Brenner verbrennt das Gas: Der Brenner entzündet das Gas-Luft-Gemisch. Dabei entsteht Wärme, die zunächst in den heißen Verbrennungsgasen enthalten ist.
- Der Wärmetauscher erwärmt das Heizungswasser: Die heißen Verbrennungsgase strömen am Wärmetauscher vorbei und geben ihre Wärme an das Heizungswasser ab. Dieses fließt anschließend zu Heizkörpern oder zur Fußbodenheizung und versorgt die Räume mit Wärme.
- Die Abgase werden zusätzlich abgekühlt: Eine Gas-Brennwerttherme nutzt nicht nur die direkte Verbrennungswärme. Sie kühlt die Abgase weiter ab, damit möglichst viel der darin enthaltenen Energie zurückgewonnen werden kann.
- Wasserdampf kondensiert und gibt Wärme ab: Beim Abkühlen kondensiert ein Teil des Wasserdampfs im Abgas. Dabei wird zusätzliche Wärme frei, die ebenfalls auf das Heizungswasser übertragen wird. Genau diese Wärmerückgewinnung ist das zentrale Prinzip der Brennwerttechnik.
- Das Heizungswasser gibt die Wärme an die Räume ab: Das erwärmte Heizungswasser strömt durch das Heizsystem und gibt seine Energie über Heizkörper oder Flächenheizungen an die Räume ab. Danach fließt das abgekühlte Wasser zurück zur Therme und wird erneut erwärmt.
- Kondensat und Abgase werden abgeführt: Das bei der Brennwertnutzung entstehende Kondenswasser wird über einen Ablauf abgeführt. Die abgekühlten Abgase verlassen das Gebäude über das dafür vorgesehene Abgassystem.
Die Vorteile einer Gas-Brennwerttherme
- Besonders hoher Wirkungsgrad: Die zusätzliche Nutzung der Kondensationswärme verbessert die Brennstoffausnutzung gegenüber älteren Heizwertgeräten. Wie effizient die Therme im Alltag arbeitet, hängt jedoch von der Auslegung, den Vorlauf- und Rücklauftemperaturen, der Regelung und dem Zustand der Anlage ab. Ein hoher Normwert allein garantiert daher noch keinen niedrigen Verbrauch.
- Kompakte, platzsparende Maße: Wandhängende Gas-Brennwertthermen benötigen häufig nur eine kleine Montagefläche und lassen sich beispielsweise in einem Hauswirtschaftsraum, einer Küche oder einer geeigneten Nische installieren. Für einen sicheren Betrieb müssen dennoch die technischen Vorgaben zu Anschlüssen, Verbrennungsluft, Abgasführung und Wartungszugang eingehalten werden.
- Betrieb mit Erdgas oder Flüssiggas: Je nach Geräteausführung kann eine Gas-Brennwerttherme mit Erdgas oder Flüssiggas betrieben werden. Flüssiggas ermöglicht den Einsatz auch ohne Anschluss an das öffentliche Gasnetz, erfordert jedoch einen geeigneten Tank und eine fachgerecht geplante Versorgung. Das Gerät muss ausdrücklich für die jeweilige Gasart zugelassen oder durch einen Fachbetrieb entsprechend eingestellt werden.
- Flexibele Einbaumöglichkeiten: Gas-Brennwerttechnik ist in unterschiedlichen Leistungsgrößen erhältlich und kann deshalb kleinere Wohnhäuser ebenso versorgen wie Gebäude mit mehreren Wohneinheiten.
Wandhängende oder bodenstehende Therme?
Eine wandhängende Gas-Brennwerttherme eignet sich meist für Gebäude mit begrenztem Platz und einem üblichen Wärmebedarf. Sie ist kompakt und kann mit einem separaten Warmwasserspeicher kombiniert werden. Bodenstehende Geräte bieten häufig größere Leistungsbereiche, robustere Wärmetauscher oder bereits integrierte Speicherlösungen. Sie kommen vor allem bei einem hohen Heizwärmebedarf, mehreren Heizkreisen oder umfangreicher Warmwassernutzung infrage. Maßgeblich sind nicht allein Gebäudetyp und Wohnfläche, sondern die berechnete Heizlast und das gewünschte Anlagenkonzept.
Wie lässt sich mit einer Brennwerttherme Warmwasser bereitstellen?
Eine Gas-Brennwerttherme kann neben der Raumheizung auch für die Warmwasserbereitung genutzt werden. Dafür stehen verschiedene Lösungen zur Verfügung, die sich vor allem beim Platzbedarf, beim verfügbaren Warmwasservolumen und bei der Art der Bereitstellung unterscheiden. Möglich sind ein integrierter oder separater Warmwasserspeicher sowie externe Systeme. Welche Variante sinnvoll ist, hängt insbesondere vom Warmwasserbedarf und den räumlichen Gegebenheiten ab.
- Bei einer Gas-Brennwerttherme mit integriertem Warmwasserspeicher befindet sich der Speicher direkt im Heizgerät. Die Therme erwärmt das Trinkwasser und hält eine bestimmte Menge für Dusche, Bad oder Küche bereit. Diese Lösung benötigt vergleichsweise wenig Platz und eignet sich besonders, wenn Heizungsanlage und Warmwasserbereitung kompakt kombiniert werden sollen. Wie viel Warmwasser gleichzeitig verfügbar ist, hängt vor allem von der Größe des integrierten Speichers und der Leistung der Therme ab.
- Ein separater Warmwasserspeicher wird neben der Gas-Brennwerttherme installiert und über einen eigenen Heizkreis mit Wärme versorgt. Die Therme erwärmt das Wasser im Speicher indirekt über einen Wärmetauscher. Da separate Speicher in unterschiedlichen Größen erhältlich sind, lässt sich das verfügbare Warmwasservolumen besser an den Bedarf des Haushalts anpassen. Diese Variante bietet sich insbesondere an, wenn regelmäßig größere Mengen Warmwasser benötigt werden oder mehrere Zapfstellen gleichzeitig versorgt werden sollen.
- Warmwasser kann auch unabhängig von der Gas-Brennwerttherme erzeugt werden, beispielsweise mit einem elektrischen Durchlauferhitzer oder einer Warmwasser-Wärmepumpe. Ein Durchlauferhitzer erwärmt das Wasser erst beim Zapfen und benötigt deshalb keinen Warmwasserspeicher. Eine Warmwasser-Wärmepumpe nutzt dagegen Wärme aus der Umgebungsluft, um Trinkwasser in einem Speicher zu erwärmen. Durch solche externen Systeme lassen sich Raumheizung und Warmwasserbereitung technisch voneinander trennen, sodass die Gastherme ausschließlich für die Beheizung des Gebäudes eingesetzt werden kann.
Als Alternative gibt es noch eine sogenannte Kombitherme. Die Raumheizung funktioniert dabei nach dem gleichen Prinzip wie bei einer normalen Gas-Brennwerttherme: Das Gerät erwärmt das Heizungswasser, das anschließend durch Heizkörper oder eine Flächenheizung zirkuliert. Zusätzlich übernimmt die Kombitherme zentral die Warmwasserbereitung. Diese funktioniert ähnlich wie bei einem Durchlauferhitzer, denn das Trinkwasser wird erst beim Öffnen einer Zapfstelle erwärmt. Im Unterschied zu einem dezentralen Durchlauferhitzer versorgt die Kombitherme jedoch mehrere Zapfstellen im Gebäude von einem zentralen Gerät aus. Ein separater Warmwasserspeicher ist dafür nicht erforderlich.
Welches Zubehör braucht eine Gas-Brennwerttherme?
Das erforderliche Zubehör richtet sich nach Aufbau und Ausstattung der Heizungsanlage. Eine passende Regelung steuert Temperaturen und Betriebszeiten. Montage- und Anschlusssets vereinfachen die hydraulische und gasseitige Einbindung, während Wartungssets typische Dichtungen oder Verschleißteile enthalten können. Ein Pufferspeicher nimmt überschüssige Heizwärme auf und kann bei mehreren Wärmeerzeugern oder Heizkreisen sinnvoll sein. WLAN-Adapter und smarte Heizkörperthermostate ermöglichen zusätzliche Bedien- und Zeitfunktionen.
Brennwertgeräte benötigen ein feuchtebeständiges und für niedrige Abgastemperaturen geeignetes Abgassystem. Häufig wird eine druckdichte Abgasleitung aus Kunststoff und/oder Edelstahl in einen vorhandenen Schornstein eingezogen. Viele Anlagen arbeiten raumluftunabhängig. Dabei strömt die Verbrennungsluft über einen Ringspalt oder eine getrennte Leitung zum Gerät. Der genaue Aufbau hängt von Therme, Gebäude und Leitungsweg ab.
Anwendungsbereiche einer Gas-Brennwerttherme
- Einfamilienhaus: Im Einfamilienhaus kann eine Gas-Brennwerttherme Heizung und Warmwasser zentral bereitstellen. Wandhängende Geräte benötigen wenig Platz und lassen sich mit einem separaten Speicher kombinieren. Vor der Auswahl sollte geprüft werden, ob die minimale Geräteleistung niedrig genug ist, damit die Therme in Übergangszeiten nicht ständig ein- und ausschaltet.
- Mehrfamilienhaus: In Mehrfamilienhäusern kann eine zentrale Brennwertanlage mehrere Wohnungen versorgen. Alternativ sind wohnungsweise Lösungen möglich, sofern Leitungsführung, Abgassystem und Abrechnung darauf abgestimmt sind.
- Gewerbeimmobilien: Gas-Brennwertthermen kommen auch in Büros, Praxen, Werkstätten und kleineren Gewerbegebäuden zum Einsatz. Die Planung muss unterschiedliche Nutzungszeiten, Lüftungswärmeverluste und Warmwasseranforderungen berücksichtigen. Bei stark schwankendem Bedarf kann eine Kaskadenanlage ihre Leistung besser anpassen als ein einzelner, großzügig dimensionierter Wärmeerzeuger.
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Raumtemperatur- oder außentemperaturgeführte Regelung?
Eine raumtemperaturgeführte Regelung orientiert sich an der gemessenen Temperatur eines Referenzraums. Sie eignet sich für überschaubare Gebäude mit vergleichbarer Raumnutzung, kann aber durch Sonneneinstrahlung, einen Kamin oder offene Türen beeinflusst werden. Eine außentemperaturgeführte Regelung passt die Vorlauftemperatur anhand der Außentemperatur und einer eingestellten Heizkurve an. Sie reagiert dadurch frühzeitig auf Wetteränderungen.
Ist eine Gastherme mit Brennwerttechnik noch zukunftsfähig?
Ob eine Gas-Brennwerttherme weiterhin sinnvoll ist, hängt stark von den Bedingungen des Gebäudes ab. In Bestandsgebäuden mit vorhandenem Gasanschluss, hohen benötigten Vorlauftemperaturen und einer geeigneten Abgasanlage kann sie eine technisch passende Lösung sein. Bei gut gedämmten Gebäuden und Heizflächen, die mit niedrigen Temperaturen arbeiten, ist dagegen häufig eine Wärmepumpe vorteilhafter. Entscheidend sind deshalb die Heizlast, der energetische Zustand, das Wärmeverteilsystem und die geplante Nutzungsdauer der Anlage.
Ist die Hybridheizung eine sinnvolle Lösung?
Eine Hybridheizung kombiniert zwei Wärmeerzeuger, beispielsweise eine Wärmepumpe mit einer Gas-Brennwerttherme. Die Wärmepumpe kann einen großen Teil des Jahres die Grundversorgung übernehmen, während die Gastherme bei hohen Vorlauftemperaturen oder ausgeprägten Lastspitzen unterstützt. Sinnvoll ist dieses Konzept vor allem, wenn das Gebäude noch nicht vollständig für den alleinigen Wärmepumpenbetrieb vorbereitet ist. Allerdings erhöhen zwei Wärmeerzeuger den Planungs-, Platz- und Wartungsaufwand. Eine sorgfältige Regelungsstrategie ist notwendig, damit das effizientere System Vorrang erhält.
Wie oft muss eine Gas-Brennwerttherme gewartet werden?
Eine regelmäßige Inspektion und bedarfsorientierte Wartung unterstützt einen sicheren und effizienten Betrieb. In der Praxis wird häufig ein jährlicher Termin empfohlen, bei manchen neueren Anlagen kann abhängig von Gerät, Nutzung und Vorgaben ein längerer Abstand möglich sein. Der Fachbetrieb kontrolliert unter anderem Brenner, Wärmetauscher, Dichtungen, Wasserdruck, Kondensatablauf und Verbrennungswerte.
Wie lange hält eine Gas-Brennwerttherme?
Als grober Orientierungsbereich werden für Gasheizungen häufig etwa 15 bis 25 Jahre genannt. Die tatsächliche Nutzungsdauer hängt von Gerätequalität, Betriebsstunden, Wartung, Wasserbeschaffenheit, Dimensionierung und Ersatzteilverfügbarkeit ab. Häufiges Takten, Ablagerungen oder ein dauerhaft ungünstiger Betrieb können den Verschleiß erhöhen. Mit zunehmendem Alter steigen oft Reparaturbedarf und Störanfälligkeit. Deshalb sollte nicht nur das Baujahr betrachtet werden. Auch Verbrauchsentwicklung, Zustand des Wärmetauschers und Verfügbarkeit wichtiger Bauteile gehören in die Bewertung.
Sollte ich meine Heizwerttherme mit einer Brennwerttherme ersetzen?
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Der Austausch einer Gas-Heizwerttherme kann den Gasverbrauch senken, weil eine Brennwerttherme zusätzlich Wärme aus dem Wasserdampf im Abgas gewinnt. Ob sich der reine Wechsel innerhalb der Gasheizungstechnik langfristig empfiehlt, hängt jedoch vom Alter der bestehenden Anlage, dem Gebäudezustand und den verfügbaren Alternativen ab. Vor der Entscheidung sollten Heizlast, erforderliche Vorlauftemperatur, Abgasanlage und Kondensatableitung geprüft werden.
Unser großes Hersteller-Sortiment
Für eine Gas-Brennwerttherme stehen verschiedene Hersteller zur Auswahl, die sich unter anderem bei Geräteleistung, Ausstattung und technischen Funktionen unterscheiden. Im Folgenden finden Sie die Hersteller von Gas-Brennwertthermen aus unserem Sortiment übersichtlich aufgeführt. So erhalten Sie einen schnellen Überblick über die verfügbaren Marken und können sich anschließend gezielt mit den jeweiligen Geräten beschäftigen.
- Der Hersteller Wolf bietet mit seinen Modellreihen CGB-2 und CGW-2 eine wirklich große Auswahl. Die wandhängende Geräte gibt es mit Leistungen von bis zu 100 kW oder mit einem integrierten Schichtenspeicher.
- Die neuen Condens-Geräte von Bosch bieten eine perfekte Kombination aus bekannter Qualität und innovativen Funktionen. Durch die unterschiedlichen Modellreihen gibt es immer das passende Geräte für jeden Anwendungsfall.
- Mit der allseits beliebten Modellreihe ZSB von Junkers (mittlerweile Teil von Bosch) gibt es altbekannte Qualität zu niedrigen Preisen. Hier steht zuverlässig an erster Stelle.
- Das Sortiment von Vaillant besteht aus verschiedenen Modellen sowie Paketen und eignet sich für Ein- als auch Mehrfamilienhäuser. Die bereits vorgepackten Pakete ermöglichen eine schnelle Auswahl.
- Die Modellreihe Vitodens von Viessmann bietet mit unterschiedlichen Geräten für verschiedenste Anwendungen eine Lösung. Die qualitativen Bauteile und neuen Funktionen machen sie zu beliebten Geräten.
- Mit den Logaplus-Paketen von Buderus findet man schnell das richtige Produkt. Die Thermen werden direkt mit dem passenden Zubehör verkauft.
FAQ – Häufig gestelle Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einer Gas-Brennwerttherme und einem -Brennwertkessel?
Was ist der Unterschied zwischen einer Gas-Brennwerttherme und einem -Brennwertkessel?
Eine Gas-Brennwerttherme ist meist wandhängend, kompakt und für einen kleineren bis mittleren Wärmebedarf ausgelegt. Ein Gas-Brennwertkessel wird in der Regel bodenstehend installiert und eignet sich häufig für Gebäude mit höherer Heizlast oder größerem Warmwasserbedarf. Beide Geräte nutzen die im Abgas enthaltene Kondensationswärme. Die Begriffe werden im Alltag jedoch teilweise gleichbedeutend verwendet, weshalb bei der Auswahl vor allem Leistung, Bauform und Ausstattung entscheidend sind.
Kann eine Gas-Brennwerttherme selbst Warmwasser bereitstellen?
Kann eine Gas-Brennwerttherme selbst Warmwasser bereitstellen?
Eine reine Gas-Brennwerttherme erwärmt zunächst nur das Heizungswasser und stellt nicht unmittelbar warmes Trinkwasser bereit. Für die Warmwasserbereitung kann sie mit einem separaten Speicher verbunden werden. Eine weitere Möglichkeit ist eine sogenannte Kombitherme. Diese erwärmt das Trinkwasser bei Bedarf direkt im Durchlaufprinzip und versorgt gleichzeitig das Heizsystem.
Kann ich eine Fußbodenheizung mit einer Gas-Brennwerttherme betreiben?
Kann ich eine Fußbodenheizung mit einer Gas-Brennwerttherme betreiben?
Eine Gas-Brennwerttherme lässt sich sehr gut mit einer Fußbodenheizung kombinieren. Fußbodenheizungen arbeiten mit vergleichsweise niedrigen Vorlauftemperaturen, wodurch das Abgas stärker abkühlen und mehr Wasserdampf kondensieren kann. So nutzt die Therme den Brennwerteffekt besonders effizient. Voraussetzung sind eine fachgerechte Auslegung, eine passende Regelung und ein hydraulischer Abgleich des Heizsystems.
Können alte Heizkörper mit einer neuen Gas-Brennwerttherme betrieben werden?
Können alte Heizkörper mit einer neuen Gas-Brennwerttherme betrieben werden?
Auch ältere Heizkörper können grundsätzlich mit einer Gas-Brennwerttherme weiterverwendet werden. Entscheidend ist, ob sie die Räume bereits mit möglichst niedrigen Vorlauftemperaturen ausreichend erwärmen. Groß dimensionierte Heizkörper sind dafür häufig gut geeignet. Benötigt das Gebäude dauerhaft sehr hohe Heiztemperaturen, arbeitet die Brennwerttechnik weniger effizient. Ein hydraulischer Abgleich und die Anpassung der Heizkurve helfen dabei, die vorhandenen Heizkörper optimal einzubinden.
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